Schon lange befasse ich mich mit Schmuck.
Am meisten reizt es mich, die Augen offen
zu halten und in meiner direkten Umgebung
neue Ideen für neue Stücke zu finden.
Dabei hat sich mein Blick verändert, ich schaue
auf den Boden und finde Kronkorken, gehe durch
Baumärkte und funktioniere Kabelbinder oder
Faserendhülsen um oder ich finde auf Baustellen
alte Kabel und biege mir die zurecht. Es gilt,
alles was für die Schmuckherstellung eigentlich
nicht gedacht ist, ist für mich genau richtig.

Anni Albers, eine Schülerin der bekannten
Bauhaus Schule, hat sich neben der Weberei auch
mit Schmuck aus ungewöhnlichen Materialien
befasst (um 1940). Vor ein paar Jahren habe ich
ein SelbstbauKit einer Anni Albers Kette geschenkt
bekommen und ich war restlos begeistert.
Aus einer Badewannenkette und Haarklammern hat
sie ein einfaches aber geniales Collier geschaffen.
Inspiriert wurde Anni Albers bei ihren zahlreichen
Reisen nach Mexiko, dort wurden einfache Steine
oder Muscheln durch Bearbeitung aufgewertet und
entfalteten so eine kostbar wirkenden Ausstrahlung.

Ich denke, dass Anni Albers mir ein Vorbild geworden
ist und ich jetzt noch wacher und offener an die
Dinge des Alltags heran gehe.

Vielleicht macht Ihnen diese Seite Lust auf die
Kleinigkeiten im Leben und öffnet vielleicht den
Blick für das Schöne im alltäglichen oder Sie
finden hier sogar ein neues Lieblingsstück.

In jedem Fall, sollten wir offen für Neues bleiben.
Herzliche Grüße

Babette Grünstich